Japanische Neben-Herberge Wakihonjin – Nakasendo Unuma-juku (Edo-Zeit)
Maßstab: 1:150
Schwierigkeitsgrad: mittel
Größe (LxBxH): 180x218x64 mm
Präziser Kartonmodellbaubogen der historischen Ausweich-Herberge (Wakihonjin) der Poststation Unuma-juku an der Nakasendo-Fernstraße. Das Modell basiert auf Rekonstruktionsplänen der Stadt Kakamigahara und stellt die architektonische Kombination aus gehobenem Bürgerhaus und förmlichem Samurai-Quartier der Edo-Zeit dar.
Angaben zur ProduktsicherheitImporteur EU: fentens productions, Fürstenbergstr. 19. D-49716 Meppen
| Produkttyp | Kartonmodell |
|---|---|
| Hersteller | Facet |
| Maßstab | 1:150 |
| Schwierigkeitsgrad | mittel |
| Bogenformat | DIN A4 |
| Bögen | 5 |
| Länge | 180 mm |
| Breite | 218 mm |
| Höhe | 64 mm |
| Anleitung | Japanisch, Bildbauanleitung |
Unuma-juku war die 52. von insgesamt 69 Poststationen (Juku) entlang der Nakasendo, einer der fünf wichtigen Handels- und Reiserouten der Edo-Zeit, die Edo (heute Tokio) mit Kyoto verband. Zur Infrastruktur dieser Stationen gehörten offizielle Unterkünfte für hochrangige Reisende wie Daimyo (Feudalherren) und kaiserliche Gesandte. Neben der Haupt-Herberge (Honjin) existierten sogenannte Wakihonjin, die als Ausweich-Quartiere dienten, wenn das Hauptgebäude belegt war.
Das Gebäude der Wakihonjin in Unuma-juku vereint zwei unterschiedliche Architekturstile der Epoche unter einem Dach: Auf der linken Seite befindet sich ein gehobener bürgerlicher Wohntrakt (Machiya) mit Schiebetüren und den damals vorgeschriebenen, niedrigen Obergeschoss-Deckenhöhen zur Straße hin. Der rechte, durch eine Holzwand abgetrennte Bereich ist im formellen Samurai-Stil konstruiert. Dieser verfügt über ein repräsentatives zweiflügeliges Tor mit Überdachung, einen erhöhten Eingangsbereich (Shikidai) sowie spezielle Ehrenzimmer mit Holzdecken für hochrangige Gäste. Das Gebäude wurde von der Stadt Kakamigahara (Präfektur Gifu) anhand historischer Baupläne rekonstruiert und ist heute als Museum zugänglich.

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