Schwedischer Kreuzer Tre Kronor
Maßstab: 1:400
Schwierigkeitsgrad: mittel
Länge: 450 mm
Eine willkommene Neuauflage des JSC-Klassikers: Der schwedische Leichte Kreuzer Tre Kronor überzeugt mit solider Detaillierung, guter Baubarkeit und einer unverwechselbaren Nachkriegs-Silhouette.
Mit dieser Neuauflage legt JSC ein seltenes und maritim hochinteressantes Vorbild neu auf. Der Bogen bietet eine ausgewogene Detaillierung: Er verzichtet auf übermäßig kleinteiligen Frust, fängt die Proportionen des Originals jedoch präzise ein und lässt sich angenehm bauen.
Besonders ins Auge fällt der charakteristische, hoch aufragende Brücken- und Hauptaufbau, der dem Kreuzer sein modernes Erscheinungsbild der frühen Nachkriegszeit verleiht. Zusammen mit der markanten Hauptartillerie – vorn ein Dreiturm, achtern zwei Zwillingstürme - ergibt sich ein außergewöhnliches Standmodell einer faszinierenden Ostsee-Flotteneinheit.
| Produkttyp | Kartonmodell |
|---|---|
| Hersteller | JSC |
| Maßstab | 1:400 |
| Schwierigkeitsgrad | mittel |
| Bogenformat | DIN A4 |
| Bögen | 4 |
| Teile | 592 |
| Länge | 450 mm |
| Anleitung | Englisch, Bildbauanleitung |
Technische Daten:
- Klasse: Tre-Kronor-Klasse (Leichter Kreuzer)
- Bauwerft: Götaverken, Göteborg, Schweden
- Kiellegung: 27. September 1943
- Stapellauf: 16. Dezember 1944
- Fertigstellung / Indienststellung: 15. Dezember 1947 / 1948
- Verdrängung: 7.400 t (Standard) / 9.200 t (voll ausgerüstet)
- Länge über alles: 180,2 m
- Breite: 16,7 m
- Tiefgang: 5,7 m
- Antrieb: 4 Penhoët-Dampfkessel, 2 De-Laval-Getriebeturbinen auf 2 Wellen
- Leistung: ca. 90.000 bis 100.000 WPS
- Höchstgeschwindigkeit: ca. 32,5 bis 33 kn
- Besatzung: ca. 610 bis 650 Mann (inkl. Stab im Flaggschiffeinsatz)
- 7 × 152-mm-L/53-Bofors-Kanonen (1 × Drillings-, 2 × Zwillingstürme)
- 20 × 40-mm-L/70-Bofors-Flak
- 9 × 20-mm-L/66-Flak
- 6 × 533-mm-Torpedorohre (2 × Drillingssätze)
- Minenlegeeinrichtung (Kapazität bis zu 160 Seeminen)
Die HMS Tre Kronor (Schwedisch für „Drei Kronen“) war das Typschiff einer Klasse von zwei modernen Leichten Kreuzern der Königlich Schwedischen Marine. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs zur Sicherung der schwedischen Neutralität bei Götaverken in Göteborg in Auftrag gegeben, wurde der Kreuzer im Dezember 1947 fertiggestellt und 1948 in Dienst gestellt. Das Schwesterschiff war die Göta Lejon.
Konstruktiv basierte der Entwurf auf Vorarbeiten der italienischen Werft CRDA, wurde jedoch mit moderner schwedischer Panzerung und Bewaffnung realisiert. Herzstück der Kampfkraft war die von Bofors entwickelte vollautomatische 152-mm-Hauptartillerie mit enorm hoher Kadenz (ein Drillingsturm auf der Back, zwei Zwillingstürme achtern) sowie eine dichte Flak-Staffelung aus 40-mm- und 20-mm-Bofors-Geschützen. Mit knapp 33 Knoten war das Schiff für die Erfordernisse der Ostsee schnell und wendig konzipiert.
Die Tre Kronor diente der schwedischen Marine während der ersten Jahrzehnte des Kalten Krieges als Flaggschiff und Rückgrat der Küstenverteidigung. 1958 wurde sie in die Reserve versetzt, am 1. Januar 1964 offiziell aus der Flottenliste gestrichen und schließlich Anfang der 1970er-Jahre abgewrackt.

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