Japanischer Zerstörer Shimakaze
Maßstab: 1:400
Schwierigkeitsgrad: mittel
Länge: 315 mm
Eine willkommene Neuauflage des JSC-Klassikers: Der legendäre japanische Zerstörer Shimakaze überzeugt als kompaktes Modell mit mittlerer Detaillierung und einem stimmig zweifarbig gestalteten Deck.
Mit dieser Neuauflage bringt JSC einen echten Meilenstein des kaiserlich-japanischen Schiffbaus zurück auf die Schneidematte. Der Bogen bietet eine ausgewogene Mischung aus überschaubarem Bauaufwand und überzeugender optischer Wirkung.
Ein besonderer Blickfang des Modells ist das authentisch zweifarbig abgesetzte Deck, das die typische Anordnung von Stahldecksbereichen und den mit Linoleum belegten Laufflächen wiedergibt. Zusammen mit der markanten Silhouette und den gewaltigen Fünffachtorpedorohrsätzen ergibt sich ein faszinierendes Standmodell, das sich auch für Modellbauer mit mittlerer Erfahrung hervorragend eignet.
| Produkttyp | Kartonmodell |
|---|---|
| Hersteller | JSC |
| Maßstab | 1:400 |
| Konstrukteur | Marian Katny |
| Schwierigkeitsgrad | mittel |
| Bogenformat | DIN A4 |
| Bögen | 2 |
| Teile | 330 |
| Länge | 315 mm |
| Anleitung | Englisch, Bildbauanleitung |
Technische Daten:
- Klasse: Einzelschiff / Prototyp (Projekt C37)
- Bauwerft: Marinearsenal Maizuru, Japan
- Kiellegung: 8. August 1941
- Stapellauf: 18. Juli 1942
- Indienststellung: 10. Mai 1943
- Verdrängung: ca. 2.570 t (Standard) / ca. 3.300 t (Einsatz)
- Länge über alles: 126,0 m
- Breite: 11,2 m
- Tiefgang: 4,15 m
- Antrieb: 3 Kampon-Hochdruckkessel, 2 Kampon-Getriebeturbinen auf 2 Wellen
- Leistung: 75.000+ WPS
- Höchstgeschwindigkeit: 40,9 kn (auf Erprobung)
- Besatzung: ca. 267 Mann
- 6 × 12,7-cm-L/50-Geschütze Typ 3 (3 × Zwillingstürme)
- 15 × 610-mm-Torpedorohre Typ 92 (3 × Fünffachsätze für Typ-93-Torpedos)
- Leichte Flugabwehr (Typ 96 25-mm-Kanonen)
- Wasserbombenwerfer und Ablaufbühnen
Die Shimakaze (japanisch für „Inselwind“) war ein technologischer Solitär der Kaiserlich Japanischen Marine. Als experimenteller Flottenzerstörer und Prototyp einer neuen Zerstörer-Generation konzipiert, wurde sie 1941 auf dem Marinearsenal Maizuru auf Kiel gelegt und im Mai 1943 in Dienst gestellt. Wegen kriegsbedingter Engpässe blieb sie das einzige fertiggestellte Schiff ihrer Klasse.
Konstruktiv war die Shimakaze auf extreme Geschwindigkeit und maximale Torpedobewaffnung ausgelegt. Ihre neuartige Hochdruck-Dampfturbinenanlage leistete über 75.000 WPS und verhalf dem Schiff bei Testfahrten zu einer Höchstgeschwindigkeit von fast 41 Knoten – was sie zu einem der schnellsten Zerstörer des gesamten Zweiten Weltkriegs machte. Einzigartig war auch ihre verheerende Torpedobreitseite aus drei Fünffachsätzen für die gefürchteten 610-mm-„Long Lance“-Torpedos (Typ 93).
Während ihres Kriegseinsatzes im Pazifik fungierte die Shimakaze unter anderem als Begleitschiff und nahm im Oktober 1944 an der Seeschlacht im Golf von Leyte teil. Am 11. November 1944 wurde sie in der Ormoc-Bucht (Philippinen) während eines Konvoisicherungseinsatzes von US-Trägerflugzeugen der Task Force 38 attackiert und nach schweren Bomben- und Bordwaffentreffern versenkt.

English





