Großer Kreuzer SMS Fürst Bismarck (1900)

Großer Kreuzer SMS Fürst Bismarck (1900)

Sowjetisches Tragflügelboot Voskhod - Projekt 352 (1973)

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Lasercut Set für Peresvet

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SKU
275397

Großer Kreuzer SMS Fürst Bismarck (1900)

Hersteller: Oriel
Maßstab: 1:200
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Größe (LxB): 635x102 mm
32,90 €
Versandgewicht: 0,100 kg
Preis inkl. Mwst, zzgl. Versandkosten
Zur Zeit nicht vorrätig.
Lieferbar in 28 Tagen

Ein herausragendes Spitzenmodell für Sammler und Liebhaber der kaiserlichen Marinegeschichte: Rekonstruktion des ersten deutschen Großen Kreuzers SMS Fürst Bismarck im Zustand von 1900 im Maßstab 1:200. Der anspruchsvolle Bausatz besticht durch seine hohe Detailtreue und den markanten tropenweißen Auslandsanstrich aus der Dienstzeit in Ostasien.

Dieses Modell ist eine ganz besondere Bereicherung für jeden Liebhaber des klassischen kaiserlichen Schiffbaus. Die Konstruktion fängt das unverwechselbare Erscheinungsbild des Schiffes mit seinen massiven Gefechtsmasten, den hohen Schornsteinen und den markanten Rumpflinien hervorragend ein. Die Grafik setzt die feine tropenweiße Rumpfbemalung mit den gelben Aufbauten und den reich verzierten Bug- und Heckornamenten gestochen scharf um.

Der Bausatz richtet sich an sehr erfahrene Modellbauer. Zu den komplexen Baugruppen gehören die detailliert ausgeführte Haupt- und Mittelartillerie, die zahlreichen Beiboote mit ihren filigranen Davits sowie die umfangreiche Decksbestückung. Die Takelage der beiden großen Gefechtsmasten erfordert ebenfalls Geduld und Präzision. Das Modell ist als Vollrumpfversion konstruiert und wird über detaillierte Zeichnungen verständlich angeleitet.

Die Modellhighlights:

  • Markanter Tropenanstrich: Das Modell ist in der repräsentativen, weiß-gelben Auslandslackierung des Ostasiengeschwaders gestaltet.
  • Prachtvolle Zierelemente: Detailgetreuer Druck der goldfarbenen Bug- und Heckzierden des Kreuzers.

Angaben zur Produktsicherheit
Importeur EU: fentens productions, Fürstenbergstr. 19. D-49716 Meppen

Weitere Informationen
ProdukttypKartonmodell
HerstellerOriel
Maßstab1:200
Schwierigkeitsgradschwierig
BogenformatDIN A4
Bögen28
Länge635 mm
Breite102 mm
AnleitungEnglisch, Russisch, Bildbauanleitung

Technische Daten:

  • Typ: Großer Kreuzer (Panzerkreuzer)
  • Indienststellung: 1900
  • Verdrängung: ca. 11.460 Tonnen (maximal)
  • Länge über alles (Lüa): 127,00 m
  • Breite: 20,40 m
  • Maximaler Tiefgang: 8,46 m
  • Antrieb: 4 Thornycroft-Kessel, 8 Zylinder-Kessel, 3 stehende 4-Zylinder-Dreifachexpansions-Dampfmaschinen auf 3 Wellen
  • Leistung: ca. 13.500 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 18,7 Knoten
  • Besatzung: ca. 620 Mann
  • Hauptbewaffnung: 4 × 24,0-cm-Schnelladekanonen in zwei Doppeltürmen (Bug und Heck)
  • Mittelartillerie: 12 × 15,0-cm-Schnelladekanonen in Kasematten und Einzeltürmen
  • Sekundärbewaffnung: 10 × 8,8-cm-Schnelladekanonen, kleinere Maschinenkanonen, 6 × 45,0-cm-Torpedorohre

Die SMS Fürst Bismarck war der erste echte Panzerkreuzer (nach damaliger deutscher Klassifikation „Großer Kreuzer“) der Kaiserlichen Marine. Sie wurde 1896 auf der Kaiserlichen Werft in Kiel auf Kiel gelegt, lief 1897 vom Stapel und wurde im August 1900 offiziell in Dienst gestellt. Der Entwurf basierte im Wesentlichen auf den zeitgenössischen Linienschiffen der Kaiser-Friedrich-III.-Klasse, war jedoch länger, schneller und etwas schwächer gepanzert. Sie war als Einzelschiff für den Kolonial- und Auslandsdienst konzipiert, um deutsche Interessen weltweit zu vertreten.

Unmittelbar nach ihrer Fertigstellung wurde die Fürst Bismarck nach Ostasien entsandt, um das dortige Kreuzergeschwader zu verstärken. Nach ihrer Ankunft im kaiserlichen Pachtgebiet Tsingtau übernahm sie die Rolle des Geschwaderflaggschiffs. Während ihrer Dienstjahre in Ostasien war das Schiff an der Niederschlagung des Boxeraufstandes beteiligt und repräsentierte das Deutsche Kaiserreich bei zahlreichen diplomatischen Missionen und Hafenbesuchen in China, Japan und Russland. In dieser Epoche trug sie den charakteristischen weißen Rumpfanstrich mit gelben Aufbauten, der für Schiffe im Überseedienst vorgeschrieben war.

Im Jahr 1909 kehrte der Kreuzer nach Deutschland zurück und wurde auf der Kaiserlichen Werft in Danzig gründlich modernisiert. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914 galt das Schiff jedoch bereits als veraltet. Sie wurde kurzzeitig für den Küstenschutz reaktiviert, kam jedoch aufgrund mangelnder Panzerung und Geschwindigkeit nicht im aktiven Frontdienst zum Einsatz. Ab 1915 diente sie als schwimmendes Büro- und Ausbildungsschiff für Heizer in Kiel. Nach Kriegsende wurde die Fürst Bismarck 1919 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen und im Folgejahr in Rendsburg abgewrackt.

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