Polnischer Hafenschlepper Bobr (1975)
Maßstab: 1:100
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Größe (LxB): 276x78 mm
Detaillierter Modellbaubogen des polnischen Hafenschleppers Bobr im attraktiven Maßstab 1:100. Das Modell umfasst 17 A4-Seiten und bietet dank seiner überschaubaren Rumpflänge bei gleichzeitig hoher Detaildichte ein abwechslungsreiches Projekt für fortgeschrittene Modellbauer.
Dieser Bausatz zeichnet sich durch seine kompakten Abmessungen bei gleichzeitig sehr hoher Detaillierung aller Decksaufbauten aus. Auf insgesamt 17 Seiten im Format A4 sind die Komponenten für den vollständigen Rumpf (Vollrumpfmodell) sowie die spezifischen Ausrüstungsgegenstände eines modernen Arbeitsschiffes untergebracht – darunter die Schleppwinde, detaillierte Poller, Löschmonitore und Rettungsboote. Besonderes Augenmerk wurde auf die präzise grafische und konstruktive Umsetzung des markanten Unterwasserschiffs und der speziellen Antriebsgondeln gelegt. Aufgrund der vielen filigranen Baugruppen auf engem Raum erfordert das Modell fortgeschrittene Erfahrung im Kartonmodellbau.
Die Modellhighlights:
- Spezielle Antriebskonstruktion: Das Modell verfügt über eine detaillierte Nachbildung des um 360 Grad drehbaren Schottel-Ruderpropellers am Unterwasserschiff.
Angaben zur ProduktsicherheitImporteur EU: fentens productions, Fürstenbergstr. 19. D-49716 Meppen
| Produkttyp | Kartonmodell |
|---|---|
| Hersteller | Oriel |
| Maßstab | 1:100 |
| Schwierigkeitsgrad | schwierig |
| Bogenformat | DIN A3 |
| Bögen | 17 |
| Länge | 276 mm |
| Breite | 78 mm |
| Anleitung | Englisch, Russisch, Bildbauanleitung |
Technische Daten:
- Typ: Hafenschlepper (Projekt H-800)
- Baujahr / Indienststellung: 1975
- Herkunft: Polen
- Länge (Original): 27,60 m
- Breite (Original): 7,80 m
- Tiefgang (Original): ca. 3,50 m
- Antrieb: 1 × Fiats-Cegielski Dieselmotor auf einen um 360 Grad drehbaren Schottel-Ruderpropeller (Z-Antrieb)
- Leistung: ca. 800 PS
Der Schlepper Bobr (polnisch für Biber) gehört zur erfolgreichen Serie der polnischen Projektreihe H-800, die ab Mitte der 1970er-Jahre für den Einsatz in den Häfen von Danzig und Gdingen gebaut wurde. Diese Einheiten wurden speziell für anspruchsvolle Assistenz- und Verschubarbeiten von Großschiffen in engen Hafenbecken konzipiert. Um die dafür notwendige, extreme Manövrierfähigkeit zu erreichen, brach man mit dem klassischen Prinzip aus fester Schiffsschraube und Ruderblatt. Stattdessen wurden die Schiffe mit modernen Ruderpropellern ausgestattet, die einen Schub in jede beliebige Richtung ermöglichen und den Schleppern das Drehen auf dem Teller erlauben.

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