Burg Vízmburk (Historische Rekonstruktion vor 1447)
Maßstab: 1:300
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Größe (LxBxH): 370x500x180 mm
Dieser Bausatz von Z-art bietet eine komplette historische Rekonstruktion der Burg Vízmburk, wie sie wahrscheinlich kurz vor ihrer gezielten Zerstörung im Jahr 1447 aussah. Heute unter Archäologen als das „Pompeji des Riesengebirges“ bekannt, können Modellbauer mit diesem Set eine verlorene mittelalterliche böhmische Festung wieder zum Leben erwecken.
Mit einem Maßstab von 1:300 bietet dieses Modell ein anspruchsvolles und spannendes Projekt für erfahrene Kartonmodellbauer. Der Bausatz fängt den vielschichtigen Aufbau der mittelalterlichen Festung exakt ein.
Beim Bau entstehen der markante Rundturm, die verwinkelte Vorburg mit ihren langen Wehrmauern und die detaillierten Gebäude im Innenhof. Die gedruckten Texturen geben die charakteristischen weißen Sandsteinmauern und die roten Sandsteinverzierungen des Originals sehr realistisch wieder. Der Bausatz enthält zudem eine passend geformte Gelände-Grundplatte, um die erhöhte Lage der Burg optimal darzustellen.
Angaben zur ProduktsicherheitSimona Damková, Nad Lipinou 2511, CZ-73803 Frydek-Místek
| Produkttyp | Kartonmodell |
|---|---|
| Hersteller | Z-Art |
| Maßstab | 1:300 |
| Konstrukteur | Zdeněk Čechal, Dalibor Damek |
| Schwierigkeitsgrad | schwierig |
| Bogenformat | DIN A4 |
| Teile | 211 |
| Länge | 370 mm |
| Breite | 500 mm |
| Höhe | 180 mm |
| Anleitung | Englisch, Tschechisch, Bildbauanleitung |
Die Burg Vízmburk wurde 1279 erstmals erwähnt und war eine bedeutende Festung in Nordostböhmen, die ursprünglich dem Adeligen Tas von Vízmburk gehörte. Die Anlage war stark befestigt, dominiert von einem 25 Meter hohen Rundturm (Bergfried) und gesichert durch zwei separate Tore mit Zugbrücken. Zu den Wohnräumen gehörten große Säle mit Kreuzgewölben, Kachelöfen und eine große Küche mit einer speziellen Filterzysterne für das Wasser.
Nach Jahrzehnten politischer Spannungen und den Hussitenkriegen unternahm die Burgbesatzung häufig Raubzüge in die benachbarten Regionen. Um dem ein Ende zu setzen, wurde die Burg 1447 von schlesischen Truppen gekauft und vollständig abgerissen.
Über 500 Jahre lang blieben die Ruinen unter einem bewaldeten Hang verborgen. Erst als 1972 groß angelegte archäologische Ausgrabungen begannen, wurden die erstaunlich gut erhaltenen, bis zu acht Meter hohen Grundmauern freigelegt. Heute ist die Ausgrabungsstätte gesichert, überdacht und wird von einem engagierten lokalen Verein gepflegt, sodass die Öffentlichkeit dieses einzigartige Stück erhaltener Geschichte besuchen kann.

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