Krantor Danzig (Żuraw) mit Nachbarhäusern
Maßstab: 1:200
Schwierigkeitsgrad: einfach
Länge: 210 mm
Komplett überarbeitete Neukonstruktion des Danziger Wahrzeichens. Das historische Krantor samt angrenzenden Bürgerhäusern und Kaianlage umfasst jetzt 11 Bogen und beinahe viermal so viele Teile wie die Erstauflage.
Mit diesem Bausatz liefert JSC eine von Grund auf überarbeitete und massiv erweiterte Neuauflage des berühmten Danziger Krantors. Während die frühere Version mit lediglich 4 Bogen auskam, präsentiert sich das neue Modell auf stattlichen 11 Bogen mit einer beinahe vervierfachten Teileanzahl.
Im größeren Architektur-Maßstab 1:200 gehalten, umfasst das Set das eigentliche Tor mit seinem mächtigen Holzaufbau, die beiden flankierenden Backsteintürme sowie das direkt angrenzende Paar historischer Bürgerhäuser. Sämtliche Gebäude ruhen auf einer gemeinsamen Grundplatte, die einen detaillierten Kaiabschnitt samt Straßenlaternen darstellt. Ein besonderer Clou: Das Modell lässt sich nahtlos mit den JSC-Bögen 205 und 211 zu einer imposanten, 93 cm langen historischen Kaianlage des Danziger Hafens kombinieren.
| Produkttyp | Kartonmodell |
|---|---|
| Hersteller | JSC |
| Maßstab | 1:200 |
| Konstrukteur | Bartosz Czolcynski |
| Schwierigkeitsgrad | einfach |
| Bogenformat | DIN A4 |
| Bögen | 11 |
| Teile | 190 |
| Teile ohne Alternativteile | 140 |
| Länge | 210 mm |
| Anleitung | Englisch, Polnisch, Bildbauanleitung |
Technische Daten:
- Typ: Befestigtes Hafentor und Tretkran
- Standort: Danzig (Gdańsk), Polen (an der Mottlau / Długie Pobrzeże)
- Entstehungszeit: 1442–1444 (Vorgängerbau 1367 erwähnt)
- Architekturstil: Backsteingotik mit Holzaufbau
- Bauweise: Zwei massive halbrunde Backsteintürme mit integriertem hölzernen Hebewerk
- Hebemechanismus: Zwei Tretradpaare (unteres Paar für Stückgut bis ca. 2 t, oberes Paar für Masten bis ca. 4 t)
- Hubhöhe: ca. 11 m (unteres Werk) / bis ca. 27 m (oberes Werk)
- Funktion: Stadttor, Festungsturm, Hafenkran (Güterumschlag und Mastensetzen)
- Heutige Nutzung: Teil des Nationalen Maritimen Museums (Narodowe Muzeum Morskie)
Das Danziger Krantor (polnisch: Brama Żuraw) an der Mottlau ist das bekannteste Wahrzeichen der alten Hansestadt Danzig und eines der bedeutendsten Denkmäler mittelalterlicher Hafentechnik in Europa. Erstmals 1367 urkundlich erwähnt, brannte der Vorgängerbau 1442 nieder. Die bis heute erhaltene markante Gestalt aus massiven Flankentürmen aus Backstein und dem dazwischenliegenden hölzernen Hebewerk entstand in den Jahren 1442 bis 1444.
Das Krantor erfüllte eine Doppel- und Wechselfunktion: Einerseits diente es als befestigtes Stadttor zur Abwehr von Angriffen von der Wasserseite, andererseits als leistungsfähiger Hafenkran. Im Inneren trieben die Hafenarbeiter riesige Treträder mit menschlicher Muskelkraft an, um schwere Güter und Ballast zu verladen oder Masten in Schiffsrümpfe einzusetzen. Nach schwerer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg wurde das Tor sorgfältig rekonstruiert und ist heute Außenstelle des Nationalen Maritimen Museums in Danzig.

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