Sondermodell Kaiser Wilhelm der Große mit Schwimmdock

Sondermodell Kaiser Wilhelm der Große mit Schwimmdock

Britischer Schlachtkreuzer HMS Hood

Britischer Schlachtkreuzer HMS Hood

Lasercutsatz Spanten für SMS Lützow

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SKU
103483

Sondermodell Kaiser Wilhelm der Große mit Schwimmdock

Hersteller: HMV Hamburger Modellbaubogen Verlag
Maßstab: 1:250
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Größe (LxBxH): 926x171x210 mm
25,00 €
Preis inkl. Mwst, zzgl. Versandkosten
Auf Lager

Zum 25jährigen Jubiläum des HMV ist dieses einmalige Sondermodell zum Sonderpreis erschienen. Im Bogen ist nicht nur eine komplett überarbeitete Fassung des legendären Schwimmdocks enthalten, sondern auch der Schnelldampfer Kaiser Wilhelm der Große, der zu dieser Ausgabe auch ein Unterwasserschiff bekomkmen hat.

Der Schnelldampfer Kaiser Wilhelm der Große wurde für diese Sonderauflage überarbeitet und aktualisiert. Insbesondere ist ein Unterwasserschiff dazu gekommen, welches wahlweise mitgebaut werden kann und im Dock natürlich dabei sein muss.

Die Version des Schwimmdocks in diesem Sondermodell ähnelt der ersten Auflage des Docks aus dem Jahr 1999. Die Grafik wurde allerdings umfangreich überarbeitet und das Dock besteht aus vier Modulen, so dass die Kaiser Wilhelm der Große auch gut hineinpasst. Das Dock ist stark gealtert und steht damit in schönem Kontrast zum Kaiser Wilhelm der Große, der hier gerade im Dock zu sehen ist und top gepflegt fertig zum Auslaufen ist.

Die Modellhighlights:

  • mit Unterwasserschiff
  • Schwimmdock mit gealterter Farbgebung
  • vier Schornsteine
  • legendärer Lüfterwald

Weitere Informationen
ProdukttypKartonmodell
HerstellerHMV Hamburger Modellbaubogen Verlag
Maßstab1:250
KonstrukteurPeter Brandt / Benjamin Fentens
Schwierigkeitsgradschwierig
BogenformatDIN A4
Bögen54
Teile4280
Länge926 mm
Breite171 mm
Höhe210 mm
AnleitungDeutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Japanisch, Bildbauanleitung

Technische Daten:

  • Klassifizierung: Doppelschrauben-Schnelldampfer
  • Stapellauf: 04.05.1897 AG Vulcan Stettin
  • Jungfernreise: 19.09.1897
  • Länge ü. a.: 197,7 m
  • Breite: 20,13 m
  • Verdrängung: 14.349 BRT / 6.400 tdw
  • Geschwindigkeit: 22,33 kn
  • Maschine: 2 Vierzylinder 3-fach Expansionsmaschinen
  • Leistung: 31.000 Psi
  • Antrieb: 2 Schrauben
  • Reederei: Norddeutscher Lloyd

Kaiser Wilhelm der Große war zu der Zeit der Indienststellung das größte Schiff der Welt und wurde auch dadurch berühmt, daß er das Blaue Band zum ersten Mal nach Deutschland holte. Mit Kaiser Wilhelm der Große begannen die legendären 10 deutschen Jahre auf dem Nordatlantik.

Der NDL hatte sich mit der Flüsse-Klasse auf dem Nordatlantik etabliert, allerdings herrschte hier eine harte Konkurrenz, so daß die technische Entwicklung stürmisch voranschritt. Jede Reederei nutzte alle Möglichkeiten, einen Vorteil zu erringen. Deshalb war die Flüsse-Klasse schon vor der Fertigstellung der letzten Einheiten veraltet.

Zwei Werften erhielten vom NDL den Zuschlag für den Bau je eines Schnelldampfers: Der Auftrag für Kaiser Wilhelm der Große ging an den Stettiner Vulcan, für Kaiser Friedrich an Schichau in Danzig. Kaiser Friedrich wurde für die Schichau-Werft und den NDL zu einem Alptraum. Das Schiff erreichte die vorgegebenen Leistungen nicht und wurde vom NDL nicht übernommen.

Kaiser Wilhelm der Große war in vielen Belangen ein besonderes Schiff. Statt der bis dahin üblichen 13 wasserdichten Schotten wurden bei Kaiser Wilhelm der Große 16 Schotten eingebaut, die auch noch wesentlich stärker ausgelegt waren als die aus England bekannten. Die Kesselgruppen wurden in mittels wasserdichter Schotten abgeteilten Kesselräumen untergebracht. Größe und Maschinenleistung sprachen für sich.

Auch organisatorisch unterschied sich dieses Schiff von anderen. Das Personal wurde dicht bei den jeweiligen Arbeitsstationen untergebracht und durfte das Oberdeck nicht betreten. Die soziale Hierarchie der Passagiere wurde genau beachtet. Die Passagiere der 1. Klasse waren im Mittelschiff, die 2. Klasse im Hinterschiff und die 3. Klasse im Vorschiff einquartiert. Alle Sektionen waren gegeneinander abgeschottet, so daß die Fahrgäste immer unter sich bleiben konnten.

Kaiser Wilhelm der Große versah seine Dienstzeit auf dem Nordatlantik. Am 21.11.1906 kollidierte er vor Cherbourg mit dem britischen Dampfer Orinoco. Auf der Orinoco kamen drei Seeleute ums Leben, auf der Kaiser Wilhelm der Große starben fünf Fahrgäste. Nach 15 Jahren im Liniendienst wurde Kaiser Wilhelm der Große im Winter 1913/14 zum Auswandererschiff umgebaut. Jetzt gab es nur noch 3. Klasse und Zwischendeckplätze an Bord.

Anfang August 1914 wurde Kaiser Wilhelm der Große von der Kaiserlichen Marine als Hilfskreuzer übernommen. Am 26.08.1914 ereilte ihn sein Schicksal. Bei der Kohlenübernahme vor Rio del Oro, Spanisch-Westafrika wurde er von dem britischen Kreuzer Highflyer zum Gefecht gestellt. Nach Aufbrauchen der vorhandenen Munition versenkte die Besatzung den schwerbeschädigten Hilfskreuzer selbst. Das war das Ende des „Dicken Wilhelm“ oder auch „Großer Kaiser“ genannten Schiffes. Bis in die 50er Jahre war das Wrack sogar noch zu sehen, dann wurde es abgebrochen.

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